Wer oder was ist M.O.P.S
M.O.P.S. steht für Marketing-Optik-Power-Service.
Unter diesem Namen werden komplette Nachtsichtgeräte aus eigener Herstellung sowie Zubehör und Upgrade-Teile für bestehende Nachtsichtgeräte angeboten.
 

Ist M.O.P.S. als Hersteller lt. ElektroG bei der EAR gemeldet
Unter der Registriernummer WEEE-ID: DE91302589 ist u.a. M.O.P.S. bei der EAR geführt.

 
Warum M.O.P.S.
Ganz einfach: Um sich von den Geräteherstellern auf dem Markt abzunabeln. Nur noch ganz geringe Teile werden aus dem Ausland bezogen. So können wir preiswerte, aber dennoch hochwertige Produkte -Made in Germany- anbieten
 

Wo werden die M.O.P.S. Geräte (Serie-1) gefertigt.
Die Gehäuse für unsere M.O.P.S. Serie 1 Geräte wurden in deutschen Werkstätten auf professionellen Geräten gefertigt.

Die Okulare für unsere Nachtsichtgeräte der Serie-1 sind aus Teilen von einem großen Hersteller für optische Geräte in Deutschland gefertigt. Die Objektive sind auf dem internationalen Markt zugekauft . Hier bieten wir je nach Einsatzzweck und Anforderungen verschiedene Qualitäten und Ausführungen an. Lieferung nur noch nach Bedarf bzw. Sonderanwendungen.

 

Wo werden die M.O.P.S. Geräte (ab Serie-2) oder Teile gefertigt.
Die Gehäuse für unsere M.O.P.S. Geräte werden alle in deutschen Werkstätten auf professionellen Geräten gefertigt. Ebenso die Zubehörteile für andere Geräte.

Einige Okulare für unsere Nachtsichtgeräte sind nach unseren Anforderungen von einem großen Hersteller für optische Geräte in Deutschland gefertigt. Hier bieten wir vom Standardokular zur Beobachtung bis zum Großfeldokular mit einem Augenabstand von bis zu 7cm unterschiedliche Lösungen an. Die Objektive werden noch auf dem internationalen Markt zugekauft und sind speziell für die Nachtsichttechnik. Hier bieten wir je nach Einsatzzweck und Anforderungen verschiedene Qualitäten und Ausführungen an.

 

Welche M.O.P.S. Geräte und welches Zubehör für andere Geräte gibt es.
- M.O.P.S. Serie-1
- M.O.P.S. Serie-2
- M.O.P.S. Serie-3

- M.O.P.S. Serie-4

- M.O.P.S. IR-LED-Lampe für Beleuchtungszwecke

Zubehör
- lautloser Schalter für das MINI14
- Adapter zur Verwendung an Teleskopen oder Spektiven
- Adapter (anderer Durchmesser) für IR-Lampen und IR-Laser
- Lautlose Schalter für diverse Geräte

- preiswerte Vergrößerungsobjektive für die amerikanische Nachtsichtbrille PVS-7
. 3x Wechselobjektiv mit Röhrengehäuse
. 4x Wechselobjektiv mit Röhrengehäuse
. 5x Wechselobjektiv mit Röhrengehäuse
. 6,5x Wechselobjektiv mit Röhrengehäuse
. PVS-7B Adapter für C-Mount-Objektive

- DVS8 Adapter für C-Mount-Objektive
- Adapter für Foto-Objektive (Typen auf Anfrage)
- andere Adapter auf Anfrage



INFORMATIONEN über die Röhren für Nachtsichtgeräte


Übersicht einiger bis heute hergestellten Image Intensifier und Bezeichnungen

Vorwort
Übliche Bezeichnungen für Röhren zur Verwendung in Nachtsichtgeräten sind. GEN0, GEN1, GEN1+, GEN2+ und 3. Generation. In USA gibt/gab es auch Röhren die im Vertrieb als 4. Generation bezeichnet werden/wurden. Aber lesen Sie weiter unten selbst.

Die große Röhre links ist eine 3-stufige GEN1+, dann obere Reihe GEN0 (Fero), GEN1+, GEN1, GEN1. Untere Reihe: die Röhre mit dem Kabelanschluss ist eine GEN2+, ANVIS GEN2+, 3. Generation US (MX10160) und eine zerlegte GEN2+ mit Netzteil und der eigentlichen Röhre.

Unterschiede verschiedener Photonis Röhren

Von Links: MX10160C - Photonis XD-4 - MX10160B

Hamamatsu Röhre. Der deutsche Distributor nennt diese Röhre XXXX IIT

 

     

US Röhre von ITT - Militär MX10160 und die zivile F9800

Hier noch einmal die Definition was man üblicherweise unter 4th Generation (USA) versteht.

4th Generation / Gated Filmless tubes (also Autogate und Filmless)

4th generation / Gated Filmless technology represents the biggest technological breakthrough in image intensification in the past decade. By removing the ion barrier film and "Gating" the system 3th Generation demonstrates substantial increases in target detection range and resolution, particularly at extremely low light levels. The use of filmless technology and a gated power supply in 3th Generation generation image intensifiers results in:

* Up to 100% improvement in photo response.
* Superb performance in extremely low light level

The filmless MCP provides a higher signal-to-noise ratio than 3th Generation, resulting in better image quality (less scintillation) under low-light conditions. The gated power supply further improves image resolution under high light conditions, and the reduced halo minimizes interference from bright light sources. These improvements also substantially increase the detection range of the systems.

Herr Gronauer von ITT USA schreibt dazu:

Die Bezeichnung 4th Generation Generation ist umstritten. Damit werden im allgemeinen Weiterentwicklungen im Bereich der Mikrokanalplatte bzw. der Spannungsversorgung bezeichnet.

Bei den Röhren der 4th Generation wurde gegenüber den Röhren der 3th Generation auf die Aluminiumbedampfung der Mikrokanalplatte ganz oder nahezu verzichtet. Dadurch wurde das Signal-Rauschverhältnis verbessert. Die Aluminiumbedampfung schützt normalerweise die Photokathode vor Beschädigung durch zurückschlagende Ionen. Wie dies ohne die Bedampfung technisch gelöst wurde ist nicht bekannt. Nach Herstellerangaben wird auch hier eine Betriebszeit von >10 000 Betriebsstunden garantiert.

Durch die Neuentwicklung einer getakteten Spannungsversorgung wird die Lichtverstärkung knapp unter der Sättigungsgrenze gehalten. Dadurch wird das störende Überblenden z.B. durch Straßenbeleuchtungen bis auf einen Kernbereich minimiert. Gegenstände, Personen und deren Bewegungsabläufe sind nun auch in diesen bisher nicht einsehbaren Bereichen zu erkennen. Nachtsichtbrillen mit Röhren der 4th Generation Generation sind dadurch gegenüber denen der 2. + XXX Generation auch am Tage einsetzbar. Bei Einsätzen über dem Wasser waren Objekte bisher bei hochstehender Mittagssonne durch das Flirren mit bloßem Auge kaum wahrzunehmen. Durch die Empfindlichkeit von Gallium Arsenid vor allem im Infrarotbereich und dadurch, daß Wasser Infrarot kaum reflektiert, werden Objekte nun deutlich dargestellt. Diese Technik steht allerdings bis auf weiteres nur den Amerikanern zur Verfügung.

und weiter...

CASE STUDY: CRITICAL MISSIONS PROMPT INNOVATIVE SOLUTIONS
How ITT's Development of the PinnacleTM Thin-Filmed Image Intensifier Tube Redefined the U.S. Military's "View" of Night Vision Technology

ITT Industries Night Vision Division's (ITT) recent award for the lion's share of the U.S. Army's Omnibus (Omni) VI procurement for 3. Generation night vision (image intensification) devices reaffirms the manufacturer's technology and market share leadership position, primarily due to ITT's development of the largely because ofowing to the new Pinnacle™ thin-filmed image intensifier tube.

Omni VI, the largest U.S. Army contract ever awarded for 4th Generation equipment, consisted of two separate contracts: one for aviator night vision goggles (NVG) to be awarded to one manufacturer; the other for ground forces' NVGs to be split 60%-40%. ITT was awarded 100% of the aviation contract and 60% of the ground contract. Deliveries will commence in late 2002 and include: the AN/AVS-6(V)3 and,; AN/.PVS-7D NVGs; AN/PVS-14 monocular night vision devices (MNVD);,NVGs; as well as the Pinnacle image intensifier tubes for these systems.

Perhaps More more important perhaps than the details of this latest contract is how ITT created and sold the Pinnacle to its principal customer since the 1970s in today's environment of military budget cuts and reductions in force.

THE CHALLENGE: To Advance Technology While Maintaining Reliability

The story of the Pinnacle began in 1997 when the Army Night Vision Program office awarded two cost-share contracts to ITT and to Litton Electro-Optical Systems, now part of Northrop Grumman, to develop the next generation ofin image intensification devices, 4th Generation in military parlance.

Specifically, the Army wanted a 4th Generation tube that had no ion barrier, or protective coating, on the micro-channel plate (MCP), a thin glass wafer similar to a fiber-optic face plate. The MCP is one of the major components of any night vision device image intensifier tube that also includes the photocathode, a phosphor screen, and an integrated power supply and a phosphor screen. The 186-mm tube, the main technology by on which the night vision goggles (NVGs) are wrapped aroundbased, allows the user to see clearly at night without an active light source.

How does the Pinnacle or any image intensifier tube work? Non-visible or Visible and non-visible visible light from the stars or moon enters the photocathode. That light energy (photons) is are converted initially into electrical energy electrons. The electrons travel from the cathode to the MCP, a wafer with 10.5over ten million holes, where they are multiplied thousands hundreds of times. The electrons then travel to the phosphor screen where, they are converted back into a visible light image with the help of an internal power source, they are converted back into a visible light image.

Years earlier, the addition of a film coating over the inmput side of the MCP had elevated tube technology to 3th Generation from Gen 2 and increased tube reliability five fold. Attempts to develop filmless 4th Generation tubes had been underway for over a decade and none had achieved the desired reliability standard. Nevertheless, the military and some in the scientific community believed that going filmless was the next logical progression in night vision technology.

Tests revealed that a filmless tube would increase performance of NVGs by 20%, thereby giving U.S. forces a further edge over adversaries. That was the good news. Unfortunately, those same tests revealed showed immediate degradation of the new tube because there was no film to protect the photocathode from the harmful ions generated during normal tube operations.

ITT engineers doubted whether a 4th Generation tube could even meet the 10,000 hours. of active life, standard of for 4th Generation devices, like their its "Ultra" tube. The "Ultra" tube was that was unveiled in November 1999 and which prompted ITT's receipt of 100%^ of the Army's 1996 Omni IV contract.

Nevertheless, ITT and Litton began their separate research on the filmless 4th Generation device. ITT's concerns were allayed by the belief that a 4th Generation tube would be phased into production gradually. But that assumption would change dramatically in February 1998 when the Army announced the Omni V procurement competition for image intensifier devices. As part of its bid, Litton surprised everyone by proposing the development and delivery of a 4th Generation filmless tube.

The bold ploy worked. In June 1998 - "Black --"Black June," as some ITT employees referred to Omni V --the Army awarded 60% of the contract for next generation night vision devices to Litton, 40% to ITT. Litton's commitment to bring a filmless tube to the market prompted the Army also to request 4th Generation deliveries from ITT.

The announcement immediately had a n immediate negative impact on ITT. For the first time since the inception of the Omnibus multiyear procurements in 1985, the Roanoke, Va.A, , based manufacturer had not secured the major share of aity of an award for night vision contractdevices. since the inception of the Omnibus multiyear procurements in 1985. Litton's promise to deliver next-generation tube technology immediately reduced ITT's market share immediately and damaged its reputation as a leader in night vision technology. ITT was forced to play catch-up, . Wwhich was an unfamiliar game role for a company that had received more contracts from the U.S. military for 4th Generation night vision equipment than any other manufacturer.

ITT's first order of business was to accelerate development of a 4th Generation filmless tube and to let the market know that it planned to compete vigorously. In May 1999, ITT announced plans to offer both filmless and filmed tubes for aviators and ground forces as part of the Omni V contract. Approximately 50% of the aviator NVGs and 15% of the devices for ground forces would be filmless.

The development of a better, longer-lasting filmless tube proved to be a daunting challenge for ITT engineers. Removing the film forced engineers to find ways to reduce the number of damaging ions being generated during tube operations, and to develop a photocathode that was resistant to ion damage.

The addition of a gated power supply -- a requirement forof Omni V filmless tubes - was --was dependent largely on the efforts of long-time suppliera close relationship with K and &M Electronics, a manufacturer of high-voltage, miniaturized power supplies, which was acquired as an ITT Industries Night Vision subsidiary in 1999.

THE SOLUTION: Improve What was Already Proven

During development of 4th Generation technology, ITT made a startling discovery. Many of the same component modifications and process changes being implemented for 3th Generation could apply to existing 4th Generation tubes.

Moreover, ITT found that by significantly thinning, rather than removing the protective film, it could achieved the Army-mandated 4th Generation performance and end-of-life reliability requirements. Thinning Maintaining the film also would protect the all important gallium arsenide photocathode structure. How thin couldhad the film become? A human hair is roughly 750,000 angstroms thick. [An angstrom is a unit of length equal to one hundred-millionth of a centimeter.] The thin -film in ITT's new tube is roughly 10,000 times thinner than a human hair.40-50 angstroms thick.

The enhanced 3th Generation tube was dubbed appropriately the "Pinnacle" because it represented the apex in technological achievement. ITT engineers had produced a robust device that exceeded the same reliability standards for gain and signal-to-noise ratio as the field-proven 4th Generation tube. Reducing the halo effect, another requirement for Omni V, was accomplished by reducing the spacing between the cathode and MCP.

Across the board, the Pinnacle tube performed better than existing 4th Generation tubes.equipment. The photoresponse was 22% betterhigher. The signal-to-noise ratio improved nearly 24%, and the halo diameter was reduced from 1.25 mm to .90 mm, according to ITT. More importantly, the Pinnacle provided a 20% greater range of vision at night.

As a result of these technological advances, ITT convinced the Army to swap the still unproven 4th Generation filmless tubes for the Pinnacle as part of Omni V, provided the manufacturer guaranteed the Pinnacle's enhanced performance and sustainability. In making its case, ITT pointed out that the life cycle costs of the 4th Generation filmless tube was seven times higher than that of the Pinnacle. But by opting for the Pinnacle over the filmless tube, the Army would save in operation and sustainment costs $29 million and $21 million in operation and sustainment costs for aviator and ground forces goggles, respectively. The Pinnacle, it seemed, was a better deal.

As for Litton, which championed filmless technology, the company only delivered only 50 goggles with filmless tubes to the Army.

The Army was convinced of the Pinnacle's potential. However, But the Navy would have to find out on its own that filmless technology, while sounding promising, could not fulfill the mission. iIn April 2000, the Navy announced a need for a sizable number of AN/AVS-9 (F4949) aviator goggles, specifying filmless tubesthewith tubes for which that had to be filmless. Four months later, the Naval Air Systems Command (NAVAIR) awarded ITT a $40 million contract to produce nearly 7,000nearly 7,000 filmless NVGs. Although first to qualify the 4th Generation devices for use, ITT voiced its reservations to the Navy about the staying power of the 4th Generation technology. Nevertheless, dNevertheless, deliveries began, but were halted because the Navy urgently needed the equipment, and the unproven fFilmless devices could not be produced quickly enough to meet accelerated Navy requirements.for lack of reliability . The Navy returned the filmless units and then opted forfilled the order with the original AN/AVS-9s , containing the original, highly reliable Omni IV Ultra tubes, the "bread and butter" of ITT's product line. that was unveiled in November 1995 February 1996.

Later, in February 2001, the first set of Pinnacle-equipped systemstubes were delivered to the Army, which proclclaimed the technology to be the "highest performance goggle entering our inventory." Those initial deliveries were earmarked for the Army's Interim Brigade Combat Team (IBCT) being formed at Ft. Lewis in Washington State. The IBCT was seen as the prototype combat unit in the Army's long-term plan to transform itself into a smaller, more mobile force.

Validation forof the Pinnacle tube and its manufacturer occurred May 8, 2002, when the Omni VI contract for night vision devices was awarded. ITT's majority portion of the contract, including options, was valued at around nearly $450 million.

THE RESULTS: Technology Leadership and Customer Satisfaction

Adding the Pinnacle to its the product offering line helped vault ITT back to the top and preserve jobs at the Roanoke facility. Equally important was the military's acceptance of the thin-filmed Pinnacle over the flawed filmless tube. In October 2001, Dr. John Pollard, chief scientist for the Armygovernment's Night Vision & Electronic Sensors Directorate (NVESD)Laboratory, announced that the term "4th Generation" was being removed as an identifier of next-generationfilmless tube technology. The move, in effect, tabled indefinitely any plan to procureproduce a filmless tube. The Army now officially uses the term "thin film" - rather than ITT's Pinnacle moniker - to identify this technology advancement.

The Pinnacle won for ITT the major share of the Omni VI procurementcompetition because it offered higher performance, longer reliability, higher performance and cost savings and because of ITT'sthe proven track record for technology advancements and customer responsivenessof earlier ITT's earlier image intensification intensifier devices. Overall, The Pinnacle combines next-generationleading-edge technology with existing equipment and proven reliability to create the "best value" for the military.

© 2006 ITT Night Vision.

Hier ein Originaltext den ITT in seinen Broschüren veröffentlicht hat.

Zitat:

DAS PINNACLE-TEAM VON NIGHT VISION

Als Night Vision ein unfreundliches Signal zum Aufwachen erhielt, reagierte das Unternehmen auf die einzige ihm bekannte Weise: mit Ideenreichtum, Innovation und einem unvergleichlichen Bestreben, Branchenführer für Nachtsichttechnik zu bleiben.

Der Schock kam 1998. Nachdem das Unternehmen 13 Jahre lang den größten Anteil -- und in einigen Fällen den vollen Anteil -- der von der U.S. Army vergebenen mehrjährigen Omnibus-Aufträge (OMNI) über Bildverstärkungsgeräte erhalten hatte, erfuhr Night Vision, dass es nur 40 Prozent des OMNI-V-Auftrages erhalten sollte. Das Unternehmen war aus heiterem Himmel von seinem Hauptkonkurrenten ausgestochen worden, der die Produktion von Nachtsichtgeräten mit Röhren der 4th Generation versprach.

Zum damaligen Zeitpunkt boten 4th Generation Röhren beträchtliche Leistungsverbesserungen, da sie "filmlos" waren, das heißt, dass kein Ionenwallfilm auf der Mikrokanalanode verwendet wurde. Dies war eine beachtliche technische Herausforderung. Der Film verhindert, dass Ionen, die während des normalen Röhrenbetriebes erzeugt werden, die Fotokatode beschädigen und die Röhrenleistung herabsetzen. Die Abschaffung des Films machte eine intensive Entwicklungsleistung erforderlich -- erstens musste die Anzahl der während des Röhrenbetriebes erzeugten Ionen verringert werden, und zweitens musste eine Fotokatode entwickelt werden, die gegen Beschädigung durch Ionen restistent war.

Night Vision beschleunigte sein Programm zur Filmlos-Entwicklung und schlug im Februar 2001 die Konkurrenz, indem es als Erster eine filmlose Röhre für die U.S. Army als geeignet nachwies. Im Prozess der Entwicklung der filmlosen Röhre entdeckte man bei Night Vision jedoch, dass viele Verbesserungen, die an der filmlosen Röhre angebracht wurden, auch auf eine 3th Generation mit Film angewendet werden konnte, indem man den Film deutlich "ausdünnte", statt ihn vollständig zu entfernen. Im Ergebnis entstand Pinnacle™, eine Röhre, die das Leistungsniveau der 4th Generation erreichte und in einigen Fällen sogar übertraf.

Nachdem sie die Pinnacle-Röhre getestet hatte, willigte die U.S. Army ein, die vertraglichen Anforderungen aus OMNI V derart umzugestalten, dass die Pinnacle-Technologie akzeptiert werden konnte. Die Army legte außerdem fest, dass filmlose Röhren gegenüber Röhren mit Film keinen Leistungssprung mehr darstellten, und zog seine "Filmlos"-Definition zurück. Zur gleichen Zeit versagte der Konkurrent, der kühn filmlose Produkte versprochen hatte, mehrmals bei Eignungstests.

Plötzlich wurde klar, dass Night Vision wieder der wahre Marktführer war, und das Pinnacle-Team begann nunmehr, beeindruckende Aufträge einzuheimsen. Die U.S. Navy vergab einen Auftrag über 43 Millionen USD an Night Vision. Die Army erhöhte den Anteil von Night Vision am OMNI-V-Auftrag von 40 auf 50 Prozent und später auf 100 Prozent. Im Mai 2002 vergab die Army 100 Prozent des OMNI-VI-Auftrages für das Flugwesen und 60 Prozent (den maximal zulässigen Anteil) für die Bodentruppen an Night Vision.

Kunden aus dem Militärbereich der USA betrachten jetzt die Pinnacle als den Bildverstärker ihrer Wahl.

"Das Pinnacle-Team hat die Glaubwürdigkeit von Night Vision bei unserem wichtigsten Kunden wiederhergestellt -- nicht allein in Bezug auf Technologien, sondern auch in Bezug auf Vertrauen," sagt Gary Aicher, President von Night Vision.

"Bei der Army weiß man, dass man sich darauf verlassen kann, dass wir von ITT das, was wir versprechen, auch entwickeln und liefern."

Zitat Ende.